© ForestFireWatch

Vegetationsbrände - eine unterschätze Gefahr  

Waldbrände     werden     von     der     Öffentlichkeit     in     Deutschland     kaum     noch     als     Bedrohung     wahrgenommen.     Dabei     liegt     die     größte Waldbrandkatastrophe   in   Deutschland   nicht   einmal   50   Jahre   zurück.   Knapp   8.000   Hektar   Wald-   und   Moor   sowie   landwirtschaftliche   Flächen wurden   im   Ausgust   1975   ein   Raub   der   Flammen,   mehrere   Ortschaften   entgingen   nur   knapp   der   Zerstörung,   fünf   Menschen   kamen   in   den Flammen   ums   Leben.      Die   Aufforstung   der   abgebrannten   Flächen   nahm   Jahrzehnte   in   Anspruch.   Wochenlang   war   die   Brandkatastrophe   das beherrschende   Thema   in   der   öffentlichen   Berichterstattung.   Dass   es   seit   dieser   Zeit   -   mit   zwei   Ausnahmen   -   zu   keinen   Großbränden   mehr   in den    niedersächsischen    Wäldern    gekommen    ist,    ist    eine    Folge    der    sich    anschließenden    Diskussion    und    der    verbesserte    Ausrüstung    der Feuerwehren.   Doch   diese   Erfolge   sind   in   Gefahr:   Die   Erfahrungen   der   Brände   von   1975   drohen   in   Vergessenheit   zu   geraten,   eine   Finanzierung spezieller   Austattung   für   die   Feuerwehren   wird   angesichts      ausgebliebener   Schadensereignisse   immer   schwieriger   gegenüber   Politik   und Verwaltung durchzusetzen. Die   Gefahr   von   Vegetationsbränden   ist   jedoch   keinesfalls   gebannt.   Sie   ist   insbesondere   in   den   Kiefernwäldern,   die   nach   1975   aufgeforstet worden, sehr real und wird sich durch den Klimawandel in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter verschärfen. ForestFireWatch   hat   es   sich   zum   Ziel   gesetzt,   dieser   Entwicklung   entgegenzuwirken.   Dabei   geht   es   uns   primär   darum,   die   Erinnerungen   in   der Vegetationsbrandbekämpfung    in    der    Region    wachzuhalten,    die    Erfahrungen    zu    dokumentieren    und    im    Dialog    mit    Waldeigentümern, Feuerwehren, Politik und Verwaltung in zukunftsfähige, der sich verändernden Gefährdungslage angepasste Konzepte zu überführen. Darüber   hinaus   unterstützen   wir   die   Feuerwehren   und   Waldeigentümer   in   der   Region   bei   der   Waldbrandprävention,      der   Beratung   bei   der Beschaffung   spezieller   Ausrüstung,   bei   der   Erstellung   von   Ausbildungskonzepten,   als   auch   durch   personelle   Unterstützung   im   Fall   eines Vegetationsbrandes. Unsere    Mitglieder    sind    in    erster    Linie    aktive    Feuerwehrleute    aus    den    Landkreisen    Lüneburg    und    Lüchow-Dannenberg.    Neben    ihrer feuerwehrtechnischen     Ausbildung     verfügen     sie     jedoch     zusätzlich     über     eine     spezielle     Ausbildung     in     der     und     Ausrüstung     für     die Vegetationsbrandbekämpfung,   um   auch   in   unwegsamen   Gelände   die   Feuerwehren   bei   ihrer   schwierigen   Aufgabe   unterstützen   oder   diese   auch beraten zu können.  Wir sind auf Spenden und Beiträge angewiesen, um unsere Arbeit fortsetzen zu können. Wir freuen uns, wenn auch Sie uns unterstützen.

ForestFireWatch

© ForestFireWatch

Vegetationsbrände - eine

unterschätze Gefahr  

Waldbrände     werden     von     der     Öffentlichkeit     in Deutschland        kaum        noch        als        Bedrohung wahrgenommen.        Dabei        liegt        die        größte Waldbrandkatastrophe       in       Deutschland       nicht einmal   50   Jahre   zurück.   Knapp   8.000   Hektar   Wald- und      Moor      sowie      landwirtschaftliche      Flächen wurden   im   Ausgust   1975   ein   Raub   der   Flammen, mehrere    Ortschaften    entgingen    nur    knapp    der Zerstörung,      fünf      Menschen      kamen      in      den Flammen     ums     Leben.          Die     Aufforstung     der abgebrannten      Flächen      nahm      Jahrzehnte      in Anspruch.   Wochenlang   war   die   Brandkatastrophe das    beherrschende    Thema    in    der    öffentlichen Berichterstattung.    Dass    es    seit    dieser    Zeit    -    mit zwei   Ausnahmen   -   zu   keinen   Großbränden   mehr   in den   niedersächsischen   Wäldern   gekommen   ist,   ist eine   Folge   der   sich   anschließenden   Diskussion   und der     verbesserte     Ausrüstung     der     Feuerwehren. Doch   diese   Erfolge   sind   in   Gefahr:   Die   Erfahrungen der   Brände   von   1975   drohen   in   Vergessenheit   zu geraten,    eine    Finanzierung    spezieller    Austattung für         die         Feuerwehren         wird         angesichts         ausgebliebener          Schadensereignisse          immer schwieriger     gegenüber     Politik     und     Verwaltung durchzusetzen. Die    Gefahr    von    Vegetationsbränden    ist    jedoch keinesfalls    gebannt.    Sie    ist    insbesondere    in    den Kiefernwäldern,      die      nach      1975      aufgeforstet worden,     sehr     real     und     wird     sich     durch     den Klimawandel      in      den      nächsten      Jahren      und Jahrzehnten weiter verschärfen. ForestFireWatch    hat    es    sich    zum    Ziel    gesetzt, dieser   Entwicklung   entgegenzuwirken.   Dabei   geht es    uns    primär    darum,    die    Erinnerungen    in    der Vegetationsbrandbekämpfung       in       der       Region wachzuhalten,   die   Erfahrungen   zu   dokumentieren und         im         Dialog         mit         Waldeigentümern, Feuerwehren,        Politik        und        Verwaltung        in zukunftsfähige,          der          sich          verändernden Gefährdungslage        angepasste        Konzepte        zu überführen. Darüber   hinaus   unterstützen   wir   die   Feuerwehren und     Waldeigentümer     in     der     Region     bei     der Waldbrandprävention,          der     Beratung     bei     der Beschaffung      spezieller      Ausrüstung,      bei      der Erstellung    von    Ausbildungskonzepten,    als    auch durch     personelle     Unterstützung     im     Fall     eines Vegetationsbrandes. Unsere     Mitglieder     sind     in     erster     Linie     aktive Feuerwehrleute    aus    den    Landkreisen    Lüneburg und          Lüchow-Dannenberg.          Neben          ihrer feuerwehrtechnischen     Ausbildung     verfügen     sie jedoch   zusätzlich   über   eine   spezielle   Ausbildung   in der             und             Ausrüstung             für             die Vegetationsbrandbekämpfung,        um        auch        in unwegsamen   Gelände   die   Feuerwehren   bei   ihrer schwierigen   Aufgabe   unterstützen   oder   diese   auch beraten zu können.  Wir    sind    auf    Spenden    und    Beiträge    angewiesen, um   unsere   Arbeit   fortsetzen   zu   können.   Wir   freuen uns, wenn auch Sie uns unterstützen.